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THE ARTIST

Ich folge keinem festen Motiv. Ich folge dem Licht, den Orten und den Momenten, die bleiben. Meine Reisen führen mich dorthin, wo aus Beobachtung, Geduld und Zeit ein Bild entsteht.

THE VISION

Mehr als eine Fotografie

Mich interessiert der Moment, in dem sich ein Ort verändert. Ein Berg, ein See, ein Tempel oder eine Skyline können tausendfach fotografiert worden sein. Aber Licht, Wolken, Wasser und Atmosphäre sind niemals identisch.

Genau dort beginnt für mich die Suche. Meine Motive reichen von den kanadischen Rockies über japanische Tempel bis zu futuristischer Architektur und großen Städten. Was sie verbindet, ist nicht ein bestimmtes Genre. Es ist das Licht.

Licht verändert Formen, Farben und Tiefe. Deshalb dokumentiere ich nicht einfach einen Ort. Ich suche nach der Konstellation aus Perspektive, Wetter und Licht, in der etwas Besonderes entsteht. Manchmal gelingt sie. Manchmal muss ich zurückkehren.

Nicht der Ort allein macht für mich das Werk. Entscheidend ist der Moment, in dem das Licht ihn verändert. Das ist für mich Expedition in Light.

THE JOURNEY

Die Suche gehört zum Werk

Ein Bild beginnt für mich lange bevor ich die Kamera aufstelle. Ich beschäftige mich mit Karten, Perspektiven, Wetter, Jahreszeiten und Sonnenstand. Ich überlege, wann das Licht aus welcher Richtung kommt und wo eine Komposition funktionieren könnte. Dann kommt die Wirklichkeit. Wolken ziehen auf. Wind verändert das Wasser. Menschen stehen im Bild. Das Licht bleibt aus. Dann heißt es: warten, etwas verändern oder wiederkommen.

Ich habe Orte deshalb mehrfach besucht – manchmal mit Jahren Abstand. Derselbe Ort kann durch Jahreszeit, Wetter, Perspektive oder wenige Minuten anderes Licht zu einem völlig anderen Bild werden. Man kann vieles planen. Den entscheidenden Moment kann man nicht bestellen.

Manchmal wartet man Stunden. Manchmal Jahre. Und manchmal entscheiden wenige Sekunden. Die Suche gehört für mich deshalb zum Werk.

FROM VISION TO ARTWORK

Nicht jede Aufnahme wird ein Werk

Mit dem Auslösen ist ein Bild für mich noch lange nicht fertig. Vor Ort entstehen oft mehrere Perspektiven, Kompositionen und Belichtungsreihen. Danach beginnt eine zweite Auswahl: Welche Perspektive trägt? Welches Bild bleibt auch nach dem ersten Eindruck?

Nicht jede gute Fotografie wird ein Werk. Technische Qualität ist Voraussetzung, aber nicht die Entscheidung. Mich interessieren Tiefe, Ruhe, Spannung, Licht und Atmosphäre. Erst wenn die stärkste Komposition gefunden ist, beginnt die eigentliche Entwicklung von Licht, Farbe, Kontrast und Tonalität.

Dabei möchte ich nichts erfinden, was vor Ort nicht existiert hat. Ich möchte sichtbar machen, weshalb genau dieser Moment für mich geblieben ist. Erst dann entscheide ich: Das ist ein Werk.

LIMITED EDITIONS

Ein Werk soll besonders bleiben

Wenn aus einer Aufnahme ein Werk geworden ist, möchte ich es nicht unbegrenzt reproduzieren. Meine Arbeiten sind als physische FineArt-Werke gedacht. Material, Format und Wirkung im Raum gehören für mich dazu. Ein Bild auf dem Bildschirm kann eine Arbeit zeigen. Ein großformatiges Werk im Raum wirkt anders: Details, Flächen und Tiefe verändern sich mit dem Abstand.

Deshalb gehören auch Format und Material zum künstlerischen Prozess. Ebenso bewusst entscheide ich mich für limitierte Editionen. Jedes verkaufte Exemplar erhält eine individuelle Editionsnummer und ein von mir persönlich unterschriebenes Echtheitszertifikat. Die Limitierung ist für mich nicht zuerst ein Verkaufsargument.

Sie folgt meinem Verständnis des Werkes:Wenn aus einer Aufnahme ein Kunstwerk wird, soll dieses Werk auch als physisches Objekt besonders bleiben.